Jedes Jahr, sobald die ersten Sonnenstrahlen herauskommen, machen wir uns Gedanken darüber wie wir möglichst schnell unseren Summer Body zurück bekommen, um uns im Bikini oder in der Badehose ungeniert zeigen zu können. Der schnellste Weg zum Erfolg lautet hier: Mehr Sport in Kombination mit gesündere Ernährung. Aber was genau bedeutet gesündere Ernährung? Hier findest du die 5 wichtigsten Tipps, die dir dabei helfen werden, überflüssige Pfunde loszuwerden.

1. Trinke ausreichend Wasser

Wasser sollte bei jeder Diät in ausreichenden Mengen getrunken werden. Dafür gibt es mehrere Gründe. Nicht selten wird Hunger mit Durst verwechselt, was zu einer unnötigen Kalorienaufnahme führt. Fühlt man sich also zwischen den Hauptmahlzeiten hungrig, dann sollte man es erst mal mit einem Glas Wasser versuchen. Sollte es sich tatsächlich um Hunger gehandelt haben, so hilft Wasser trinken dennoch, da es dadurch zu einer Magendehnung kommt, die Sättigungssignale auslöst. Das hat den positiven Effekt, dass bei einer anschließenden Mahlzeit automatisch weniger gegessen wird. Ein weiterer wichtiger Vorteil von Wasser ist, dass es Schadstoffe im Körper binden kann. Das ist besonders während einer Diät wichtig, da durch den Abbau von Fettgewebe darin gebundenen Schadstoffe frei werden und sich im Körper verteilen. Wasser bindet die Schadstoffe und leitet sie aus.

Mein Tipp: Trinke mindestens 2 l Wasser am Tag.

2. Lass keine Mahlzeiten aus

Manch einer mag denken, er unterstützt sein Abnehmvorhaben, indem er nur eine Mahlzeit am Tag isst und sonst fastet. Eher das Gegenteil ist allerdings der Fall. Lassen wir unseren Körper so lange fasten, versucht er möglichst lange seine Fettreserven zu behalten, aus Angst zu verhungern. Daher reduziert er energieverbrauchende Vorgänge auf ein Minimum, was das Abnehmen deutlich erschwert. Sobald wir dann wieder etwas essen, versucht unser Körper die Nahrung so effektiv wie möglich in Form von Fett zu speichern, um ausreichend Reserven für die nächste Fastenperiode zu haben. Wir erreichen also genau das Gegenteil von dem was wir wollen: geringerer Energieverbrauch und gesteigerte Fettspeicherung. Ein weiterer Nachteil von so langen Fastenperioden ist, dass du einen Heißhunger entwickelst, was dazu führt, dass bei den Mahlzeiten dann viel zu viel gegessen wird.

Mein Tipp: Versuche regelmäßig zu essen mit einem Abstand von 4-5h zwischen den Mahlzeiten.

3. Achte auf dein Eiweiß

Eiweiß hat den großen Vorteil, dass es deutlich langsamer verdaut wird als Kohlenhydrate, wodurch du dich deutlich länger satt fühlst. Zwischenmahlzeiten sind daher nicht mehr notwendig und du hältst problemlos die 4-5 Stunden Pause zwischen den Hauptmahlzeiten durch, die notwendig sind, um Fett abzubauen. Beim Abnehmen ist ausreichend Eiweiß außerdem notwendig, um zu verhindern, dass der Körper Muskulatur abbaut. Das ist wichtig für den Abnehmerfolg, da mehr Muskulatur auch einen höheren Energieverbrauch bedeutet. Proteinreiche Lebensmittel sind z.B. Fleisch, Fisch, Milch- und Milchprodukte oder Eier. Wie wäre es denn mal mit Rührei oder selbst gemachtem Früchtequark zum Frühstück?

Mein Tipp: Beginne jede Mahlzeit mit einem proteinreichen Lebensmittel!

4. Iss ausreichend Ballaststoffe

Ballaststoffe sind sehr hilfreich beim Abnehmen. Sie haben nicht nur wenig Kalorien (da wir einen Großteil davon nicht verwerten können), sondern sie sorgen auch noch dafür, dass du schnell und lange satt bist. Eine geniale Kombination fürs Abnehmen. Außerdem ist bekannt, dass eine ballaststoffreiche Mahlzeit dafür sorgt, dass ein Teil der Nahrungsenergie einfach wieder ausgeschieden wird und, dass weniger Insulin ausgeschüttet wird. Du solltest mindestens 30g Ballaststoffe pro Tag aufnehmen. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind z.B. Vollkornprodukte, Weizen- oder Haferkleie, Gemüse, Obst oder Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen).

Mein Tipp: 30 g sind beispielsweise enthalten in 125 g Hülsenfrüchten oder 200 g Vollkornbrot. 

5. Reduziere die Kohlenhydrate

Kohlenhydrate haben einige ungünstige Eigenschaften, wenn es ums Abnehmen geht. Die erste Reaktion unseres Körpers auf eine kohlenhydratreiche Mahlzeit ist die Ausschüttung des Hormons Insulin. Das ist dafür bekannt, dass es die Fettspeicherung fördert und die Fettverbrennung hemmt. Außerdem sorgt Insulin dafür, dass wir relativ schnell wieder hungrig werden, da es den Blutzuckerspiegel senkt. Wollen wir das beim Abnehmen? Nein, natürlich nicht. Folgende Lebensmittel solltest du daher reduzieren: Getreide und alle Getreideprodukte (Pasta, Brot, Reis, Müsli), Kartoffeln, süßes Obst (Bananen, Mango, etc.). Du musst nicht komplett darauf verzichten, solltest aber mindestens eine Mahlzeit kohlenhydratarm gestalten, vorzugsweise die Abendmahlzeit. Auf einfache Kohlenhydrate, umgangsprachlich bekannt als Zucker, solltest du möglichst komplett verzichten. Das heißt keine Süßigkeiten wie Gummibärchen, Schokolade oder Eis, kein Kuchen und keine süßen Getränke wie Säfte oder Softdrinks.

Mein Tipp: Versuche weniger als 120 g Kohlenhydrate pro Tag zu essen.

Wenn du diese 5 Tipps konsequent umsetzt, wird es auch mit dem Summer Body klappen und der Strand kann kommen! ​

Meine Summer Body Rezept-Tipps

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